Monaco
Monaco ist ein autonomer Staatstaat an der Mittelmeerküste mit vielen Superlativen. Monaco ist seit dem Jahr 1911 eine konstitutionelle Monarchie mit dem Fürsten als Staatsoberhaupt. Seit dem Jahr 1489 ist der Staatstadt unabhängig. Mit dem Genueser Adelsgeschlecht der Grimaldi hat Frankreich bis heute ein enges Vertragsverhältnis.
Das herrschende Fürstenhaus Grimaldi ist durch die Erbfolge in der Selbstständigkeit des Fürstentums geschützt. Im Falle des Aussterbens des Adelsgeschlechts der Grimaldi fiele Monaco wieder an Frankreich. Seit rund 90 Jahren ist Monaco als Staatstaat von Frankreich geschützt. Bezüglich der Politik des Fürstentums ist diese unabhängig, allerdings muss die regierende Fürstenfamilie in der Außenpolitik Frankreich konsolidieren. Eine Sonderstellung hat Monaco in Bezug auf die EU und die Steuergesetzgebung. Vor allem die Steuervergünstigungen haben Monaco zu einem europäischen Steuerparadies gemacht, das bis heute an Attraktion für Reiche nichts eingebüßt hat. Zwischen der EU und Monaco gibt es immer wieder politische Differenzen, vor allem in Bezug auf die Kooperation mit den monegassischen Justizbehörden. Monaco geht in vielen Bereichen der Politik und Wirtschaft seinen eigenen Weg - mit Erfolg. Vor allem die Steuervorteile für private Personen haben das Fürstentum im Immobilienmarkt boomen lassen. Das größte Problem des Staatstaats ist der Platz. Vor allem durch Aufschüttungen im Meer wurde und wird Platz für neue Immobilienprojekte geschaffen. Mit der Bautätigkeit der letzten Jahrzehnte ist der Erfolg der Wirtschaft Monacos eng verbunden. Mit dem Bau der Immobilien ist in Monaco vor allem der Name der Familie Pastor verbunden. Die Bauunternehmerfamilie um Victor Pastor hat einen Großteil der Bauprojekte Monacos durchgeführt und gilt bei Insidern als die reichste Familie in Monaco. Man schätzt, dass in das Wohnimperium Pastor über 20.000 Luxuswohnungen in Monaco fallen. Fast alle bekannten VIP in Monaco leben in den Wohnungen der Pastor-Dynastie.
Den ehemaligen Reichtum des Fürstentums hat der Staatstaat Monaco vor allem dem Casino Monte Carlo zu verdanken. Wenn die Familie Grimaldi im letzten Jahrhundert an Geldmangel litt, dann auf Grund der negativen Einnahmen des Casinos gegen Ende des 1. Weltkriegs. Heute ist das Casino nur noch mit rund fünf Prozent am Staatshaushalt mit den Steuern beteiligt. Es gibt immer wieder neue Pläne, ein neues prestigeträchtigeres Casino in Monaco zu bauen. Auch hier müsste wohl das Meer als Bauplatz für den Jeton-Betrieb herhalten. Trotz aller Veränderungen in der Wirtschaft der letzten Jahre ist Monaco wirtschaftlich sehr gut für die Zukunft aufgestellt. Vor allem als Finanzzentrum hat sich Monaco entwickelt. Immer mehr positioniert sich Monaco auch im intellektuellen Bildungsbereich, zum Beispiel im Seminarwesen für Spitzenkräfte aus Wirtschaft und Gesellschaft. Die Zukunft Monacos als VIP-Standort sehen viele Experten überaus positiv. Vor allem auch im Bereich von Hightech-Unternehmensansiedlungen sehen die Experten noch Potential. Die Zukunft der Dynastie Grimaldi nach 700 Jahren wird durch Fürst Albert maßgeblich bestimmt werden. Durch die Wirtschaftskrise sind erstmals die großen Landgewinnungspläne ins stocken geraten, was allerdings nur eine Momentaufnahme darstellen wird.
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